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letzte Aktualisierung: 9. September 2017
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Exkursion zur Halde Am Spörkel in Dortmund-Hombruch


 
Fliederfarbener Mohn, Heidi Waldstädt.
 
Nachdem wir (Heidi Waldstädt, Nicola Waldstädt und Christiane Fox) unsere Butterbrote geschmiert hatten, ging es um 08:30 Uhr los. Wir fuhren von der Münsterstraße los, stiegen Stadtgarten um und fuhren schließlich mit der U42 nach Hombruch-Endstelle. Schon auf der Fahrt bewunderten wir die Umgebung dort. Es sah gleich ländlicher aus. Zum Beispiel sahen wir durch Barop eine gemütliche kleine Stadt. Als wir schließlich ausstiegen, waren wir froh. Denn wir konnten es kaum erwarten, uns in der Weite der Wiesen zu aalen. Wir genossen die frische Landluft. Schon jetzt fingen wir an, hier und dort schöne Pflanzen aufzunehmen. Es gab überall was zu entdecken.

Wir kamen an einem schönen Rapsfeld vorbei, wo uns aber eine kleine Müllhalde auffiel. Die passte so gar nicht in die Idylle. Aber davon ließen wir uns nicht die Laune verderben.

Wir gingen einen kleinen Pfad hoch und waren in einer Art Wiesenlandschaft, umgeben von Feldern, Bäumen und Sträuchern. An einer Stelle fanden wir Johanniskraut und Schafgarbe. Es wimmelte hier von kleinen Schnecken. Sogar an den Bäumen klebten sie. Wir sahen auch eine Pflanze, die voll war von rot-schwarzen Raupen. Es gab echt ein schönes Bild. Wir verweilten dort ein bisschen.

Als wir uns auf den Rückweg machten, pflückten wir noch fleißig Kamilleblüen. Erst verwechselten wir die Blumen mit unechter Kamille (Hundskamille). Aber nur die echte Kamille roch so gut.

Zum Schluss erkundeten wir noch einen kleinen Dschungel, wo früher mal ein Altenheim stand.

Schließlich stiegen wir zufrieden und glücklich in die Bahn ein, die uns nach Hause führte. Wir freuten uns schon auf den leckeren Kamillentee.

Christiane Fox
 
Blühendes Johanniskraut, Heidi Waldstädt.
 
Wir, Heidi, Christiane und Nicola, wollen der Reizüberflutung entfliehen; raus aus dem Alltagstrott und einfach mal die Seele baumeln lassen.

Unser Ziel: Kräuter zu sammeln und zu bestimmen. Es ist Feiertag, Fronleichnam, ein Donnerstagmorgen 09:00 Uhr und wir fahren los. Einstieg Münsterstraße, Umsteigen Stadtgarten in die U42 - Richtung Hombruch, Endstelle, Gablonzstraße. Rechts abbiegen unter dem Tunnel entlang geradeaus und auf der linken Seite erblicken wir ein weites, wildes Land. Wir sehen Johanniskraut, Schafgarbe und ein blühendes Kamillefeld. Aus alldem kann man einen leckeren Tee zubereiten.

Wir essen unsere Brote und verweilen inmitten der Natur. Wir kommen zur Ruhe, tanken Energie auf. Atmen ein und atmen aus und gehen bzw. fahren nach gut zwei Stunden wieder nach Hause. Es war eine entspannende Pause.

Nicola Waldstädt
 
Kraut am Wegesrand, Christiane Fox
 
Eine verlängerte Pause. Abschalten vom Alltag. Ein freies Feld, ein weites wildes Land, links ein Weizenkornfeld, keine Menschenseele hier. Wir liegen im Gras, schauen in den blauen Himmel, einfach nur durchatmen, raus aus dem Alltagsgeschehen, es beruhigt, kein Städtelärm, keine Reizüberflutung.

In diesem Gebiet wachsen Kamille, jede Menge Spitzwegerich, Johanniskraut und Nachtkerzen.

Nach langer Zeit nehme ich wieder mit all meinen Sinnen wahr, besonders ausgeprägt ist der Geruchssinn. Einfach nichts tun, nah bei sich sein, seine Seele wieder spüren. Ich verspüre Klarheit in meinem Geist und meine Seele ist lebendig.

Heidi Waldstädt
 
Nachtkerzen im freien Feld, Heidi Waldstädt.
 
Die Quintessenz unserer Erfahrungen dieser zweieinhalb Stunden:

Die Natur erlebt:

Eine detaillierte Wahrnehmung. In der Natur sich entspannen und die Seele baumeln lassen. Eine Ausprägung von Sinnen spüren, besonders durch die Kräuter ist der Geruchssinn hervorgehoben. Zwei Stunden bewusste Pause in der Natur gibt viel Kraft für den arbeitsreichen Alltag. Sich bewusstere Pausen gönnen.
 
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